Zweieinhalb Jahre haben wir als forêt noire Stiftung die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung darin gefördert, Schüler:innenfirmen in unserem Landkreis Schwarzwald-Baar zu betreuen, zu beraten und zu stärken.
Ab August werden wir nun die Betreuung selbst übernehmen. Als Vorbereitung darauf nahm uns Antonia von der DKJS, die bisher die Schüler super (!) betreut hat, mit zu Gesprächen und Workshops an mehreren Schulen wie die Realschule St. Georgen, das Gymnasium am Hoptbühl, die Zinzendorfschule Königsfeld und die Bickebergschule in Villingen.
Für uns war das ein erster Blick in das Tun und Wirken von Schüler:innenfirmen …
Und was das konkret bedeutet, beschreibt Stephie aus unserem Team so:
Mich interessiert besonders, wie aus einer Gruppe Einzelner ein echtes Team wird – und welche Rollen dabei entstehen, sich verschieben oder auch mal neu gefunden werden müssen. Wer übernimmt Verantwortung? Wer hält Dinge zusammen? Und was passiert, wenn es mal nicht rund läuft? Genau dieses echte, manchmal auch unperfekte Miteinander finde ich spannend.
Besonders freue ich mich auf die Begegnungen mit den Jugendlichen, auf ihre Ideen, ihre Energie und darauf, sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Die Einblicke, die wir durch Antonia bekommen habe, haben uns bereits gezeigt, wie viel in diesen Schüler:innenfirmen steckt und wie viel man dabei selbst lernt.
Und ja, ich habe auch Respekt davor: wenn Verantwortung im Alltag untergeht, Entscheidungen schwerfallen oder Schule und „Firma“ gleichzeitig Aufmerksamkeit fordern. Wenn Erwartungen auseinandergehen oder Prozesse ins Stocken geraten. Genau dort wird es aber oft besonders interessant, weil Entwicklung sichtbar wird.
Wir freuen uns auf alles was kommt und sind uns sicher: Genau hier entstehen Erfahrungen, die weit über die Schulzeit hinaus wirken.
Wir starten mit viel Neugier und noch mehr Vorfreude.
Marvin & Stephie



